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SAS und IIASA: Crowd-KI gegen die Abholzung der Wälder

SAS und IIASA: Crowd-KI gegen die Abholzung der Wälder Heidelberg, 29. April 2020 – Umweltschutz ist SAS, einem der weltweit führenden Anbieter von Lösungen für Analytics und künstliche Intelligenz (KI), ein großes Anliegen. Jetzt setzt das Unternehmen im Rahmen der „Data for Good“-Initiative zusammen mit dem International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) die nächste Generation an Crowd-basierter KI zur Erkennung und Beseitigung von Umweltproblemen um. Erstes Projekt ist die Eindämmung der weltweiten Abholzung, für das Freiwillige anhand von Satellitenaufnahmen den Zustand von Wäldern beurteilen. So helfen sie, statistische Modelle zu trainieren und die Entwicklung präziser KI-Algorithmen zu fördern, die diese Aufgaben künftig automatisch erledigen können.

Das IIASA ist ein unabhängiges internationales Forschungsinstitut mit umfassender Expertise zu Systemanalyse. Das Institut zeigt unter anderem, wie KI sinnvoll eingesetzt werden kann, um Einblicke in das Zusammenwirken der verschiedenen Ökosysteme auf der Erde zu bekommen und beispielsweise Abholzung zu erkennen. Mit KI erschließt sich eine neue Dimension der Forschung: Systeme ändern sich heutzutage so rasant, dass menschliche Erfahrung, wissenschaftliches Verständnis und herkömmliche Modelle nicht mehr ausreichen, um negative Entwicklungen rechtzeitig aufzuhalten.

„Diese Veränderungen haben existenzielle Bedeutung – entsprechend benötigen wir beste Technologie, um mit ihnen umzugehen. Deshalb haben wir uns für SAS entschieden“, sagt Albert van Jaarsveld, CEO des IIASA. „Mit der geballten Power aus unseren Forschungsplattformen zum Umweltschutz, SAS Technologie für KI und Computer Vision in Verbindung mit menschlicher Intelligenz bekommen wir aussagekräftige KI-Modelle. Diese werden uns bessere Einblicke denn je verschaffen und eine Beurteilung der globalen Umweltveränderungen annähernd in Echtzeit zulassen.“

SAS und das IIASA haben eine Crowdsourcing-App entwickelt, um kollektives Wissen zu sammeln. Ehrenamtliche „Citizen Scientists“ – von Studierenden über Berufstätige aus unterschiedlichsten Branchen bis hin zu professionellen Data Scientists – bewerten in einem ersten Schritt Aufnahmen vom Regenwald. Dabei geht es darum zu beurteilen, ob ein Stück Land unberührt oder von Menschenhand bearbeitet ist.

„Bildanalyse ist ein wichtiger erster Schritt für die präzise Erfassung und Prognose für Abholzung. Menschen sind bestens für diese Aufgabe geeignet, denn sie erkennen – im Gegensatz zur Technologie – auch kleinere Eingriffe in die Wälder weltweit, wie sie zunehmend vorkommen“, erklärt van Jaarsveld. „Crowdsourcing verbessert die KI-Algorithmen. Analysen, die bisher Jahre benötigten, können nun sehr viel schneller durchgeführt werden. So lassen sich wichtige Leitlinien für die Politik schnell entwickeln und zeitnah umsetzen. Dadurch können wir unsere Wälder effektiver schützen.“

„Ein Mensch kann ohne Probleme eine Straße von einem Fluss unterscheiden. KI-Modelle schaffen diese Differenzierung nur mit entsprechendem Training, das wiederum auf menschlicher Beobachtung basiert. Insofern ist Crowd-KI bestens geeignet, um aussagekräftige Erkenntnisse über den aktuellen Zustand bestimmter Regionen zu gewinnen“, führt Dr. Gerhard Svolba, Analytic Solutions Architect bei SAS DACH, aus.

Nach der ersten Phase, die sich auf Abholzung konzentriert, soll die Plattform für weitere Umweltthemen eingesetzt werden, bei denen Crowdsourcing unterstützen kann.

Weitere Informationen dazu gibt es hier.

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Artenschutz großgeschrieben: SAS engagiert sich mit NatureServe für Biodiversität

Artenschutz großgeschrieben: SAS engagiert sich mit NatureServe für Biodiversität Heidelberg, 23. April 2020 – SAS, einer der weltweit führenden Anbieter von Lösungen für Analytics und künstliche Intelligenz (KI), vergisst auch unter dem Eindruck von COVID-19 das Thema Umweltschutz nicht und stellt eine weitere Initiative vor: Mit der neuen Social Innovation Division und Analytics-Technologie zieht der Softwarehersteller im Rahmen der „Data for Good„-Initiative mit Unternehmenskunden, Non-Profit-Organisationen und Behörden an einem Strang, um globale Verbesserungen beim Klimaschutz voranzutreiben. Dafür hat sich SAS mit NatureServe zusammengeschlossen, einer Einrichtung, die sich dem Erhalt der Biodiversität verschrieben hat.

Mit Analytics und KI soll das Ausmaß der Gefährdung von Pflanzen und Tieren weltweit bestimmt werden. Diese Erhebungen sind üblicherweise sehr aufwendig und teuer, weil sie manuell erstellt werden müssen. Mit SAS ist NatureServe in der Lage, solche Untersuchungen automatisiert und zuverlässig durchzuführen. Dadurch steigt die Effizienz erheblich, während gleichzeitig die Kosten für die komplexe Aufgabe sinken, die eine Bewertung von mehr als sieben Millionen bekannter Spezies darstellt.

„Mit einer zentralen Informationsplattform können Experten die Bewertung gefährdeter Pflanzen und Tiere stark vereinfachen“, sagt Sean O’Brien, President und CEO von NatureServe. „Mit SAS haben wir das Potenzial, einen neuen globalen Standard dafür zu setzen, wie weltweit künftig der Status der Biodiversität bestimmt wird.“ Momentan konzentriert sich NatureServe auf Nordamerika; die durch SAS erzielten Fortschritte haben jedoch globale Relevanz und können die Geschwindigkeit und Präzision, mit der sich gefährdete Spezies ermitteln lassen, noch um ein Vielfaches zu erhöhen.

Social Innovation Summit als Startschuss

Beim ersten Social Innovation Summit wurden die wichtigsten Faktoren zusammengetragen und an die SAS Teams für Forschung und Entwicklung weitergegeben. Ein Analytics-Projekt sollte signifikante Zeit- und Kosteneinsparungen bringen. KI und Advanced Analytics werden eingesetzt, um den manuellen Prozess zu beschleunigen – von 100 Stunden pro Spezies auf wenige Stunden. Ergebnisse liegen damit nicht nur schneller vor, die Erhebung kann auch in kürzeren Abständen wiederholt werden. Eine dadurch verbesserte Dokumentation ermöglicht gezieltere Maßnahmen.

SAS Visual Text Analytics automatisiert das zeitintensive Sichten wissenschaftlicher Publikationen, die aktuelle Einblicke zum Status einzelner Spezies geben. SAS Data Management hilft dabei, zusätzliche Daten für die Analyse aufzubereiten. Zudem nutzt NatureServe den frei verfügbaren SAS Visual Analytics Viewer, um Zugriff auf die Analyseergebnisse aus all den verschiedenen Quellen zu haben, darunter Text- und Geodaten.

„Der Auftrag zum Artenschutz sowie die über die Jahre entstandene Datensammlung und -analyse von NatureServe haben unsere Mitarbeiter wirklich auf innovative Ideen gebracht, wie man diese Informationen nutzen kann“, erklärt Susan Ellis, Brand Director von SAS. „Es ist für SAS ein echtes Anliegen, dass wir alle Möglichkeiten ausloten, um das Leben auf unserem Planeten nachhaltig zu verbessern. Unsere Software unterstützt Organisationen wie NatureServe dabei, Entscheidungen zu treffen, die sich auf uns alle auswirken. Das ist wirklich beeindruckend.“

Das Wissen, welche Art gefährdet ist, ist ein grundlegender Faktor, um sie vor dem Aussterben zu retten. NatureServe trifft die Entscheidung, welche Pflanzen- und Tierarten bedroht sind, auf der Basis von Daten. Angesichts des rasanten globalen Klimawandels sollten die Erhebungen mindestens alle fünf Jahre für diejenigen Arten aktualisiert werden, die am stärksten bedroht sind. Der aufwendige Prozess erfordert jedoch eine Auswertung zahlreicher Fachzeitschriften sowie einer Vielzahl weiterer Datenquellen. Mit den ständigen Veränderungen, denen Arten ausgesetzt sind, Schritt zu halten, ist für die Wissenschaftler daher eine große Herausforderung.

Mithilfe von SAS sammelt die Organisation viel effizienter Daten aus einer Vielzahl von Quellen. Sie kann zudem teilweise automatisch Datensätze filtern und Informationen zu seltenen Arten berechnen, darunter Aufenthaltsort und Konzentration von Populationen. SAS identifiziert Konsistenzfehler, fehlende Werte und unsichere Metriken. In einem Datensatz aus 85.000 Stichproben hat Analytics von SAS 50.000 Datenpunkte nutzbar gemacht, die sonst aufgrund von falscher Codierung oder fehlender Informationen verworfen worden wären.

Weitere Informationen, wie SAS NatureServe beim Artenschutz unterstützt, gibt es hier.

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