Das Marketing eines Unternehmens hat die Aufgabe, die Bedürfnisse des Kunden an Produkte oder Dienstleistungen zu erfüllen. Alle Unternehmensaktivitäten sollten am Wunsch des Kunden ausgerichtet werden. Markenvertrauen schaffen erfolgreiche Traditionsunternehmen wie z.B. VW, C&A, Coca-Cola, Wick, Nivea, Aldi oder Miele. Ihnen nimmt der Verbraucher verantwortungsvolles Handeln, besonders in den Bereichen Umwelt und Gesellschaft ab.

Markenbildung schafft Orientierung
Die Markenbildung ist vor allem wichtig um dem gekennzeichneten Gegenstand unverwechselbar und deutlich erkennbar einem Hersteller oder Besitzer zuzuordnen. Die Kennzeichnung bürgt symbolisch für eine bestimmte Qualität des Gegenstandes oder Produktes und dient auch zur deutlichen Abgrenzung gegenüber Konkurrenten. Für einen erfolgreichen Markenaufbau ist es notwendig Markenwiedererkennungsmodule zu schaffen und diese zu kommunizieren. Markenwiedererkennungsmodule sind Logos, Verpackungen, Claims, Farben, Typografie, Tonalität, Bild- und Musikdarbietungen. Diese Module zeigen eine Markenidentität oder ein Image auf und kommunizieren den Wert der Marke auch mittels klassischer Kommunikationsmaßnahmen. Das Marken Management beschäftigt sich mit der Bildung von Marken. Eine Marke ist ein Name, Begriff, Zeichen, Symbol, eine Gestaltungsform oder eine Kombination aus diesen Bestandteilen um eine Kennzeichnung der Produkte oder Dienstleistung eines Unternehmens zu bewerkstelligen. Das Marken Management arbeitet auch mit immateriellen Produkten Und Dienstleistungen und will sie in der Psyche des Konsumenten einprägen.

Jedes Produkt braucht eine bestimmte Markenstrategie
Im Marketing kann man mehr als eine Markenstrategie verfolgen: Einzelmarkenstrategie, Markenfamilienstrategie, Dachmarkenstrategie und Mehrmarkenstrategie. In der Einzelmarkenstrategie gibt es von einem Unternehmen verschiedene Marken. Bei der Markenfamilienstrategie werden einheitliche Markenbezeichnungen in den Vordergrund einer Produktgruppe gestellt, unter der dann verschiedene Einzelprodukte angeboten werden. Die einzelnen Waren haben dann das gleiche Image wie die gesamte Markenfamilie. Bei der Dachmarkenstrategie wird der Firmenname als Marke benutzt (z.B. Siemens oder daimler Benz). Bei der Mehrmarkenstrategie gibt es unterschiedliche Marken für ähnliche Marktsegmente, vor allen in stark gesättigten Märkten.

Markenloyalität schafft zufriedene Kunden
Marketing beschäftigt sich auch mit der Markenloyalität oder auch Brand Loyality genannt. Damit ein wiederholter Kauf eines Produktes gelingt, ist in der Regel eine Zufriedenheit beim Kunden mit der Leistung zu ermöglichen. Kundenzufriedenheit ist dann gegeben, wenn eine Erwartung und die gekaufte Qualität eines Produktes übereinstimmen. Ist der Kunde mit der Leistung zufrieden, wird er beim nächsten Mal kein anderes Produkt kaufen. Der Konsument verhält sich also loyal zur Marke und eine Markenloyalität tritt ein.