Eine eigene Präsenz im Internet ist mittlerweile für Unternehmen Standard, für Privatpersonen immer wieder begehrt. Wer selber eine Internetseite gestalten und online gehen will, sollte aber einige Regeln beachten und bereit sein, sich in die Materie einzuarbeiten, wenn das Vorhaben zufrieden stellen und gelingen soll.

Meins bleibt meins

Zunächst ist der Markenschutz zu beachten. Das bedeutet, dass man nur eigene Inhalte auf seiner Webseite präsentieren darf. Dazu gehören Texte, Bilder und auch Musik. Kopiert man Inhalte von anderen Anbietern, ohne über die Rechte zu verfügen, sie zu veröffentlichen, riskiert man mindestens ein teures Abmahnverfahren. Bestimmte Rechtsanwaltskanzleien haben sich mit der Zeit auf dieses Thema spezialisiert und versenden Abmahnungen an den Seiteninhaber, wenn sie kopierte Inhalte entdecken.

In den Weiten des Internet

Wenn man im Internet gefunden werden will, sollte man sich auf die Kriterien der Suchmaschinen einstellen, damit man in der Reihenfolge der angezeigten Seiten, dem sogenannten Ranking, möglichst weit vorne landet. Man sollte sinnvolle Keywords verwenden, also Begriffe, die von Internetusern wahrscheinlich verwendet werden, wenn sie nach den Inhalten suchen, die man selber anbietet. Dabei ist immer zu beachten, dass zum Beispiel die Keyworddichte nicht zu hoch sein darf, weil die Suchmaschinen dies zum Anlass nehmen, das Ranking herabzusetzen. Bei der Suchmaschinenoptimierung sind noch einige andere Regeln zu beachten, die hier sehr gut dargestellt sind: http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung

Mit oder ohne HTML

Internetanbieter stellen dem Kunden sogenannte Homepage-Baukästen zur Verfügung, mit denen man auf sehr einfache Art nach Vorlagen eine eigene Homepage gestalten kann. Die Ergebnisse sind durchweg brauchbar. Wer allerdings eine persönliche Gestaltung will, wird hier meist enttäuscht. Die Alternative ist die eigene Konstruktion mit Hilfe eines HTML-Editors, wie er in den meisten Text-Programmen enthalten ist. Hier sind aber auf jeden Fall HTML-Kenntnisse gefragt. Zumindest sollte man einige Standard-Befehle kennen und den Quelltext lesen können, um Korrekturen vornehmen und Fehler bei der Programmierung korrigieren zu können.