Archive for Dezember, 2018

SAS Studie: US-Bürger wollen mehr Datenschutz

SAS Studie: US-Bürger wollen mehr Datenschutz Heidelberg, 21. Dezember 2018 – Nicht nur EU-Bürger werden im Zuge der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sensibler, was die Nutzung ihrer persönlichen Daten angeht. Auch knapp drei Viertel der US-Verbraucher haben diesbezüglich zunehmend Bedenken. Das zeigt die Studie Data Privacy: Are You Concerned?, für die SAS, einer der führenden Analytics-Anbieter, mehr als 500 Verbraucher in den USA befragt hat.

Sie belegt, dass US-Verbraucher bereit für Regulierung sind: 67 Prozent der Umfrageteilnehmer meinen, dass die US-Regierung mehr tun müsse, um den Datenschutz sicherzustellen.
„Die Umfrageergebnisse zeigen deutlich, dass Verbraucher großen Wert auf den Schutz ihrer Daten legen und sich Sorgen über potenziellen Missbrauch machen. Daher müssen sich Unternehmen künftig noch genauer überlegen, wie sie mit Daten und Analytics umgehen – und zwar in allen Geschäftsbereichen“, sagt Todd Wright, Global Lead for GDPR Solutions bei SAS. „In Zeiten der Sensibilisierung für Datenschutz haben Unternehmen, die – auch ohne gesetzlichen Druck – sorgfältig mit den Daten ihrer Kunden umgehen, eindeutig Vorteile. Und sie vermeiden Imageschäden und Kundenabwanderung.“

Eigeninitiative statt Warten
Während US-Verbraucher von ihrer Regierung entsprechende Initiativen zum Schutz ihrer Daten erwarten, unternimmt die Mehrheit (66 Prozent) auch eigene Schritte. 77 Prozent der Befragten haben ihre Datenschutzeinstellungen geändert, Cookies nicht akzeptiert haben 67 Prozent. Weitere Reaktionen waren die Ablehnung der allgemeinen Geschäftsbedingungen (65 Prozent), die Entfernung einer App vom mobilen Endgerät (56 Prozent) oder sogar die Löschung eines Social-Media-Kontos (36 Prozent). 38 Prozent geben an, dass sie aufgrund von Datenschutzbedenken Social Media jetzt weniger nutzen.

DSGVO für die USA?
Seit 25. Mai ist die DSGVO in Kraft, die EU-Bürgern wesentlich mehr Rechte bei der Verwendung ihrer persönlichen Daten einräumt, dazu gehört beispielsweise das Recht auf Einsicht in oder Löschen der Daten. Auf US-Seite möchten 83 Prozent die Möglichkeit haben, einem Unternehmen das Teilen oder Verkaufen ihrer persönlichen Informationen zu untersagen. 80 Prozent dieser Verbraucher wiederum möchten zumindest wissen, an wen ihre Daten verkauft werden. 73 Prozent wünschen sich ein Recht auf Auskunft, wie ihre Daten von einem Unternehmen genutzt werden. Und 64 Prozent befürworten die Option, ihre Daten löschen zu lassen.

Generation Baby Boomer hat die größten Bedenken
Bei den Bedenken hinsichtlich Datenschutzfragen spielt das Alter der Befragten eine signifikante Rolle. Insbesondere Verbraucher ab 55 Jahren (die sogenannten „Baby Boomers“) hegen Vorbehalte: 78 Prozent sträuben sich dagegen, persönliche Informationen preiszugeben – und lassen sich auch nicht von einem Preisnachlass oder weniger Werbeanzeigen als Gegenleistung überzeugen. Zwei Drittel der „Millenials“ (18- bis 34-Jährige) geben an, dass sie zumindest mehr Bedenken haben als vor einigen Jahren. Dennoch wären 45 Prozent bereit, persönliche Informationen zu teilen, wenn sie dafür im Gegenzug etwas bekommen. Die „Gen X“er (35- bis 54-Jährige) liegen dazwischen: 72 Prozent äußern mehr Bedenken, und 42 Prozent würden ihre Daten zur Verfügung stellen.

Vertrauen ist branchenabhängig
Das Gesundheitswesen (47 Prozent) und Banken (46 Prozent) erfreuen sich des größten Vertrauens der Verbraucher, wenn es um die Sicherheit ihrer Daten geht. Social Media liegt diesbezüglich hinten mit gerade einmal 14 Prozent der Befragten, die dieser Branche ihr Vertrauen aussprechen. Reiseunternehmen (16 Prozent), Einzelhändler (18 Prozent), Internet-/Kabelanbieter (20 Prozent), Energieversorger (21 Prozent) und Behörden (29 Prozent) stehen ebenfalls eher unten in der Vertrauensskala.

Für die aktuelle Umfrage wurden 525 erwachsene US-Verbraucher aus unterschiedlichstem sozioökonomischem Umfeld online zu ihrer Einstellung in Bezug auf den Datenschutz befragt. Die komplette Studie steht hier zum Download bereit.

Was können Unternehmen tun?
Unternehmen müssen ihre Kunden davon überzeugen, dass sie verantwortungsvoll mit deren Daten umgehen. SAS for Personal Data Protection bietet branchenführende Datenmanagement- und Analytics-Software, mit der Unternehmen Compliance und Datenschutzanforderungen erfüllen, indem sie ein umfassendes Data-Governance-Framework aufbauen.

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Freudenberg IT: Im Industrial IoT entscheidet das richtige Betriebsmodell über den nachhaltigen Erfolg

Freudenberg IT: Im Industrial IoT entscheidet das richtige Betriebsmodell über den nachhaltigen Erfolg Weinheim, 17. Dezember 2018 —- Der nachhaltige Erfolg von Industrial-IoT-Projekten hängt maßgeblich von der Wahl des richtigen Betriebsmodells ab. Das ist eine Erkenntnis des IT-Dienstleisters Freudenberg IT aus zahlreichen IoT-Projekten mit Industrieunternehmen. „2018 war das Jahr, in dem das Industrial IoT richtig Fahrt aufgenommen hat“, betont Björn Bartheidel, Head of IoT & Manufacturing, Freudenberg IT. „Entscheidend ist, dass Unternehmen nicht nur an die initiale Projektumsetzung denken, sondern von vornherein eine Vorstellung davon haben, wie sie die neu entstehenden IT-Systeme betreiben. Selbst oder mit einem Partner. In der Cloud oder on premise.“

Eine zentrale Frage, mit der sich Unternehmen auseinandersetzen müssen: Stehen interne Ressourcen für den Eigenbetrieb zur Verfügung? Sind Mitarbeiter mit den Technologien und IT-Aufgaben, die im Zuge des Industrial IoT auf das Unternehmen zukommen, vertraut? Cloud-Orchestrierung, Management und Absicherung verteilter IT-Systeme und Connectivity sind nur drei Beispiele für neue Herausforderungen, die mit dem Betrieb von IIoT-Lösungen entstehen können. „Neue Geschäftsmodelle machen manche Industrieunternehmen selbst zum IT-Anbieter. Da kommen plötzlich ganz andere Aufgaben und Ansprüche auf sie zu. An dieser Stelle ist es wichtig, die richtigen Weichenstellungen vorzunehmen und zu entscheiden, ob man selbst neue Kompetenzen aufbauen und pflegen will oder sich einen geeigneten Partner dafür sucht.“

Details zum Thema finden sich im Whitepaper „Industrial IoT: Erfolgreicher Betrieb in der Praxis“, das Interessenten kostenlos herunterladen können.

Heute schon vormerken: FIT Customer Innovation Day am 11. April 2019 in Frankfurt/Main – „Let’s keep IT simple. Together!“ Eine Anmeldung ist hier bereits möglich.

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Mensch und Maschine Software SE erhöht Anteil an der SOFiSTiK AG auf 51 Prozent

Mensch und Maschine Software SE erhöht Anteil an der SOFiSTiK AG auf 51 Prozent Oberschleißheim/Nürnberg, 13. Dezember 2018 —- Der CAD/CAM-Spezialist Mensch und Maschine Software SE (MuM – ISIN DE0006580806) erhöht zum 1. Januar 2019 seine langjährige strategische Beteiligung an der SOFiSTiK AG von 13,3 Prozent auf 51 Prozent und verstärkt damit sein Softwareangebot im Bereich BIM (Building Information Modeling) ganz erheblich; Gründer und Management bleiben mit 49 Prozent Anteil an Bord. Ansonsten wird sich an der Ausrichtung und Firmenphilosophie der SOFiSTiK nichts Wesentliches ändern: Die Firmenmission ist, weiterhin als attraktiver Arbeitgeber innovative und qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln, mit denen die SOFiSTiK-Kunden anspruchsvolle Projekte effizient realisieren können.

Mit der Einbindung in den MuM-Konzern wird sich an dem langfristig geplanten Generationenübergang nichts ändern. Die beiden Gründer Prof. Dr. Casimir Katz und Thomas Fink erwarten sich von der die Kapitalverschiebung eine langfristige Konstanz und sehen die MuM hier als optimalen Partner. Sie werden in knapp einem Jahr aus dem Vorstand ausscheiden, dem Unternehmen aber weiterhin als Aktionäre und Mitglieder des Aufsichtsrats zur Verfügung stehen.

Der Vorstand der SOFiSTiK AG wird nach dem Ausscheiden der Gründer aus den aktuellen Vorstandsmitgliedern Frank Deinzer (Vertrieb, Marketing und Vorsitz) und Stefan Maly (Produkte) bestehen.

Adi Drotleff, Gründer, Mehrheitsaktionär und CEO der MuM sowie seit 19 Jahren stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der SOFiSTiK AG, freut sich über das neue und doch lange bekannte Konzernmitglied: „Als strategischer Minderheitsaktionär der SOFiSTiK AG begleiten wir das Unternehmen seit unserem ersten Einstieg im Jahr 1999 und waren immer beeindruckt von der hohen technologischen Qualität des Software-Angebots bei Baustatik und Bewehrungsplanung. Ebenso hat uns gefallen, wie SOFiSTiK sehr frühzeitig die Chancen von BIM erkannt und genutzt hat, sodass es heute genau wie MuM bereits über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung mit dieser neuen Planungsmethode verfügt, die die Produktivität in der Baubranche auf ein nie dagewesenes Niveau hebt.“

SOFiSTiK-Vorstandsvorsitzender Thomas Fink sieht im Eintritt in den MuM-Konzern mit weiterhin starkem Anteil der Gründer eine Kombination des Besten aus zwei Welten: „Die Zugehörigkeit zu MuM als einem führenden CAD/CAM-Anbieter wird uns den Marktzugang noch weiter erleichtern und Synergiepotentiale im BIM-Bereich ermöglichen. Und trotzdem bleibt SOFiSTiK im Kern ein Familienunternehmen, ebenso wie der MuM-Konzern ja nicht nur börsennotiert, sondern auch eigentümergeführt ist.“

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Über die Mensch und Maschine Software SE:

Die Mensch und Maschine Software SE (MuM) ist ein führender Anbieter von Computer Aided Design und Manufacturing (CAD/CAM), Product Data Management (PDM) und Building Information Modeling/Management (BIM) mit Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien, England, Polen, Rumänien, Iberien, USA, Brasilien, Japan, China, Indien und dem asiatisch-pazifischen Raum. Das Angebotsspektrum umfasst Lösungen für viele Branchen (z.B. Maschinenbau, Elektrotechnik, Architektur, Infrastruktur).

Die 1984 gegründete und seit 1997 börsennotierte Firma hat ihren Hauptsitz in Wessling bei München. Im Jahr 2017 wurde mit 784 Mitarbeitern ein Konzernumsatz von rund 161 Mio Euro erzielt. Die MuM-Aktie ist in Frankfurt (scale30) und München (m:access) notiert.
Näheres siehe http://www.mum.de

Über die SOFiSTiK AG:

SOFiSTiK ist Europas führender Hersteller von Software für Berechnung, Bemessung und Konstruktion bei Bauprojekten weltweit. Seit 30 Jahren werden die Programme in Oberschleißheim und Nürnberg entwickelt und weltweit verkauft.

Neben den traditionellen Feldern Finite Elemente und CAD hat SOFiSTiK in den letzten Jahren den Bereich Building-Information-Modeling (BIM)-Planung vorangetrieben und entsprechende Produkte erfolgreich im Markt etabliert.

SOFiSTiK ist Autodesk® Industry Partner und mit einem Partner-Netzwerk in über 60 Ländern aktiv. Weitere Informationen unter: http://www.sofistik.de.

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Gemeinsam mehr erreichen

Wohnwünsche können in einer Baugruppe in der Regel kostengünstiger und effizienter umgesetzt werden als alleine. Damit während der Bauphase alles reibungslos gelingt, sollte jedoch auf das professionelle Projektmanagement eines Bauexperten zurückgegriffen werden. Mit dem neuen Angebot „Projektsteuerung für Baugemeinschaften“ unterstützt die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS) diese während des kompletten Bauprojektes.

Nach wie vor möchten viele Menschen in der Stadt leben und sich dort den eigenen Wohntraum erfüllen. Wird der Wunsch jedoch konkreter, stellen einige schnell fest, dass dies eine teure Angelegenheit ist. Wer dennoch den lang ersehnten Traum einer eigenen Immobilie realisieren möchte, sollte sich einer Baugemeinschaft anschließen. Denn das Bauen in einer Gruppe bietet viele Vorteile. Zudem fördern immer mehr Kommunen dieses neue Modell.

„Schließen sich mehrere Bauherren zu einer Gemeinschaft zusammen, bedeutet dies in erster Linie die Einsparung von Nebenkosten, mehr Mitbestimmung bei der Gestaltung des Wohnraumes sowie gegenseitige Unterstützung während des Bauvorhabens“, erklärt Alexander Heinzmann, Geschäftsführer der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH. Doch neben den genannten Vorteilen gibt es auch Risiken. Da jeder einzelne Bauherr individuelle Wünsche hat, müssen diese in der Gruppe besprochen und am Ende auch gemeinschaftlich mit einer Stimme entschieden werden. Zudem verfügt keiner der Bauherren über nennenswerte Erfahrungen im Baubereich und ohne eine Projektsteuerung stoßen diese schnell an ihre Grenzen.

Um mögliche Probleme beim Bauprojekt zu unterbinden, steht die WHS Baugemeinschaften mit Rat und Tat zur Seite. So unterstützt sie diese unter anderem bei der Erstellung der Kostenkalkulationen, der Vertragsabwicklung sowie bei der Vergabe der Bauleistungen und Gewerbe. Zudem begleiten die Bauexperten aus Ludwigsburg die Baugruppe bei der Qualitätsprüfung sowie den Begehungsterminen während der Bauphase. Auch bei der Abnahme und Übergabe der Immobilie vor Ort ist die WHS mit Experten anwesend.

Die erste Baugemeinschaft, welche die WHS als Projektsteuerer begleitet, ist das Bauvorhaben „Steingau-Quartier“ in Kirchheim/Teck. Hier entstehen acht Familien-Wohnhäuser in Toplage. „Die perfekte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie die Einbettung in die gewachsene Infrastruktur der Innenstadt ermöglichen ein Wohnen der kurzen Wege“, sagt Heinzmann. Das Bauprojekt bietet einen Mix aus 2- bis 5-Raum Wohnungen und erfüllt damit Wohnträume für Singles, junge Familien und Senioren.

Mit ihrem neuen Angebot festigt die WHS ihren guten Ruf in den Geschäftsfeldern Wohnbau und Immobilienmanagement und sorgt weiterhin dafür, dass Immobilienwünsche Wirklichkeit werden.
Ausführliche Informationen zu diesem und vielen weiteren Themen wie zum Beispiel zu Neubau Immobilien München, Wohnung kaufen Dresden oder Baugemeinschaft München finden Interessierte auf https://www.whs-wuestenrot.de/.

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Medikamentenmissbrauch auf der Spur: US-Gesundheitsministerium nutzt SAS

Medikamentenmissbrauch auf der Spur: US-Gesundheitsministerium nutzt SAS Heidelberg, 10. Dezember 2018 – Das US Department of Health and Human Services (DHHS) hat ein Toolkit mit SAS Programmcode veröffentlicht, das einzelne Behörden dabei unterstützt, Fälle von Opioid-Missbrauch oder -Überdosierung aufzudecken. Damit lassen sich Daten zu verschreibungspflichtigen Medikamenten analysieren, um potenzielle Problemfälle festzustellen.
Das Ministerium hat mit SAS bereits 71.000 Fälle identifiziert, in denen ein Verdacht auf Opioid-Missbrauch oder -Überdosierung vorliegt. So hatten fast 58.000 Personen das Zweieinhalbfache der Menge erhalten, die laut der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) kritisch ist. Darüber hinaus hat die Analyse etwa 15.000 sogenannte „Doctor Shopper“ aufgedeckt: Personen, die sich bewusst von verschiedenen Ärzten und Apotheken gleichzeitig Rezepte ausstellen lassen. Mit dieser Taktik hat sich zum Beispiel ein Patient 52 Opioid-Verschreibungen von 23 Apotheken in vier Staaten erschlichen. Aber auch Fehlverhalten von Ärzten lässt sich auf diese Weise aufdecken: Ein Arzt in Florida hatte einem einzigen Patienten in kurzer Zeit 33 Rezepte ausgestellt, einschließlich einer großen Menge an Fentanyl und Oxycodon.

In den USA müssen Mitarbeiter vielerorts Medicare-, Medicaid- oder andere Gesundheitsdaten noch manuell dokumentieren und analysieren. Denn oft fehlen die nötigen Tools und das Know-how, um diese Auswertungen mithilfe von Analytics durchzuführen. Das vom Ministerium entwickelte Toolkit gibt Bundesstaaten, Justizbehörden und öffentlichen sowie privaten Einrichtungen eine technische Basis, um Arzneimittelmissbrauch systematisch-effizient aufzudecken und zu unterbinden. Verschreibende Ärzte haben damit alle relevanten Informationen zu Patienten und Medikamenten im Blick. So können sie fundierte Entscheidungen für oder gegen die Verschreibung eines Opioids treffen und die Behandlung besser koordinieren. Gleichzeitig lässt sich auch illegaler Medikamentenhandel wirksamer unterbinden, wenn verdächtige Verschreibungs- oder Dosierungsmuster schneller sichtbar werden.

„Um das Opioid-Problem effektiv anzugehen, muss man es richtig verstehen“, sagt Dr. R. Kirk Jonas, Director of the National Governors Association Center for Best Practices. „Dafür sind Daten und Analytics entscheidend. Nur so können wir den Betroffenen helfen und Medikamentenmissbrauch verhindern.“

Im Rahmen des Medicare-Part-D-Programms, von privaten Gesundheitsprogrammen, Medicaid Fraud Control Units und spezialisierten staatlichen Monitoring-Programmen werden regelmäßig Daten zu verschreibungspflichtigen Arzneimitteln analysiert. Das Toolkit hilft Anwendern dabei, diese Daten zusammenzuführen und den täglichen Morphin-Äquivalenzwert (Morphine Equivalent Dosing, MED) zu berechnen. Mit dem MED ergibt sich ein Standardwert, über den sich Menge und Konzentration der Opioide vergleichen lassen.

Darüber hinaus unterstützt das Toolkit bei der Überprüfung der Datenqualität, der Untersuchung von Patienten mit auffälligen Verhaltensmustern oder der Ermittlung von Risikopatienten. Die statistischen Modelle lassen sich – je nach Anforderung des jeweiligen Anwenders – modifizieren und auf staatliche Medicaid-Daten ebenso anwenden wie auf eine Vielzahl anderer Quellen (aus kommerziellen Kanälen, Notarztbehandlungen oder von Strafverfolgungsbehörden).

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir das DHHS und seine Partner bei ihrer wertvollen Arbeit unterstützen können. Der SAS Code als Teil des Toolkits ist eine gute Grundlage für einen ganzheitlichen, analytischen Ansatz zur Unterbindung des Medikamentenmissbrauchs“, sagt Jim Goodnight, CEO bei SAS.

Vom Toolkit zum informativen Gesamtbild

In den USA unterhält jeder Bundesstaat ein eigenes Monitoring-Programm für verschreibungspflichtige Arzneimittel. Dies führt zu stark verteilten Informationen und reicht alleine zudem nicht aus, um sich ein vollständiges Bild von der Situation zu machen, zumal die Daten aus diesen Monitoring-Programmen oft noch unzureichend genutzt werden. Zusätzlich müssen kontinuierlich umfassende Verhaltensdaten gesammelt und ausgewertet werden, damit die staatlichen Stellen potenziellen Missbrauch durch verschreibende Ärzte, Rezeptempfänger, Opioid-Hersteller und -Händler zeitnah erkennen und im Bedarfsfall schnell einschreiten können. Mustererkennung, Machine Learning, Anomalie-Erkennung und künstliche Intelligenz helfen dabei in vielerlei Hinsicht.

Das vollständige Toolkit inklusive SAS Programmcode steht hier zum Download bereit.

Weitere Informationen, wie Analytics gegen Medikamentenmissbrauch helfen kann, gibt es hier.
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SAS for Containers bringt SAS Lösungen schnell und skalierbar in die Cloud

SAS for Containers bringt SAS Lösungen schnell und skalierbar in die Cloud Heidelberg, 3. Dezember 2018 – SAS, einer der führenden Analytics-Anbieter, ermöglicht IT-Teams mit der neuen Lösung SAS for Containers ab sofort eine wesentlich einfachere unternehmensweite Implementierung und Konfiguration von Analytics in der Cloud. Die agile Container-Methode hilft, auch komplexe Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning schnell, wirtschaftlich und sicher in die Cloud zu bringen. SAS for Containers unterstützt die Technologieplattformen SAS Viya und SAS 9.4 sowie eine Auswahl an SAS/ACCESS Engines.

Container-Technologie etabliert sich in jüngster Zeit als Mittel der Wahl für Cloud-Implementierungen. Laut dem aktuellen Forrester-Report Now Tech: Enterprise Container Platforms, Q2 2018 „treibt der Erfolg der Docker- und Kubernetes-Open-Source-Projekte das phänomenale Interesse an Container-basierter Software voran. Enterprise-Container-Plattformen erweitern und kommerzialisieren diese technologischen Ansätze, indem sie sie bündeln. Damit sind Container-Anwendungen wesentlich einfacher zu bauen, zu skalieren und zu managen.“

„Wir sehen einen steigenden Bedarf an der Bereitstellung von Analytics über Container“, erklärt Shiva Kommareddi, Managing Partner bei Core Compete, einem weltweit agierenden Systemintegrator und Beratungsunternehmen. „Dank dieser Technologie können wir Kunden dabei helfen, mit relativ wenig Aufwand Software wie SAS Viya einzuführen, und sie profitieren von der hohen Skalierbarkeit und Performance.“

SAS arbeitet im Bereich Container-Technologie mit verschiedenen Partnern zusammen, darunter Domino Data Lab. „Mit SAS for Containers on Domino können unsere gemeinsamen Kunden ihre SAS Lösungen innerhalb der Container-Umgebung neben Open-Source-Prozessen in einer zentralen Plattform managen“, sagt Nick Elprin, CEO und Mitbegründer von Domino Data Lab. „Data-Science-Teams sind somit in der Lage, schnell Modelle zu entwickeln und anzuwenden – und das ist entscheidend, um das volle Potenzial aus den Daten zu holen.“

Leichter Zugang zu SAS for Containers

SAS stellt seinen Kunden einen vorkonfigurierten Container mit einzelnen Lösungen bereit, die direkt implementiert werden können. Zudem bekommen sie mit SAS for Containers eine „Anleitung“ an die Hand, mit der sie selbst ein Container Image bauen können, beispielsweise über ein Open Source Repository wie GitHub. Die Unternehmen haben dadurch die notwendige Flexibilität, um mit einem Container Image der wichtigsten SAS Lösungen anzufangen und dieses dann Schritt für Schritt auszubauen, indem sie zusätzlich – je nach ihren spezifischen Anforderungen – Software hinzufügen.

Somit ermöglicht der Container-Ansatz die einfache Bereitstellung zusätzlicher Anwendungen für eine Vielzahl von Nutzern und bringt die gesamte Analytics-Community in einem Unternehmen zusammen. Data Scientists haben die Freiheit, ihr persönlich präferiertes Interface zu nutzen – egal, ob es sich um Python, R, Lua oder SAS handelt.

Kunden können wählen, ob sie ihre eigenen Container bauen oder vorkonfigurierte in Anspruch nehmen möchten. SAS for Containers unterstützt die Orchestrierung über Docker und Kubernetes.

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